Wenn wir an die großen Handelsschiffe der niederländischen Ostindien-Kompanie denken, kommen uns das weite Meer, Abenteuer, Kapitäne, Händler oder Entdecker in den Sinn. Doch was ist mit den einfachen Matrosen – den Männern unter Deck, deren Namen kaum überliefert sind, die aber maßgeblich zum erfolgreichen Verlauf dieser Reisen beitrugen?

Was wissen wir wirklich über den Alltag der einfachen Matrosen, die im 18. Jahrhundert auf den Ostindienfahrern segelten? Über ihre Ernährung, ihre Schlafgewohnheiten, ihre Kämpfe mit Krankheiten und die ständige Bedrohung durch Hunger und Elend?

In diesem Vortrag werfen wir einen Blick hinter die Kulissen der großen Seefahrergeschichte und erfahren, wie der „normale“ Matrose auf hoher See lebte – von Zwieback und Maden, über Krankheit und Tod und der Enge an Bord bis hin zu exotischen Gewürzen und Schiffsplanken, die mehr als nur Abenteuer boten.

Eine Reise in die Welt der „Armen Schlucker“, über die wir nur selten etwas erfahren.

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