Die Programmpunkte für 2022 folgen nach und nach

Alle Veranstaltungen im Hauptprogramm auf einen Blick

  • Freitag 01.04.2022
  • Samstag 02.04.2022
  • Sonntag 03.04.2022
  • Auditorium 1
Genealogica - Logo Bildmarke
16:00 - 16:30Eröffnung By Barbara Schmidt & Anja Kirsten KleinGenealogica
  • Auditorium 1
  • Auditorium 2
  • Workshop-Raum
Genealogica - Barbara Schmidt - Sprecherin
10:00 - 10:45Volkszählungen im Norden – und wie sie helfen, Familien zu identifizieren By Barbara SchmidtDie Welten Verbinden

Volkszählungen sind eine oft vernachlässigte Quelle, was auch daran liegt, dass sie gar nicht so einfach zu finden sind.

Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte und die Unterschiede von Volkszählungen und deren Erfassung zeigt Barbara Schmidt in ihrem Vortrag anhand von Beispielen aus ihrer eigenen Forschung auf, wie Volkszählungen aus Lübeck und Mecklenburg-Schwerin zur Identifizierung von Vorfahren herangezogen werden konnten.

Genealogica - Tanja Bals - Sprecherin | Foto: Tanja Bals
11:00 - 11:45DNA-Genealogie für Interessierte und Einsteiger By Tanja Bals

Schaut man sich die Werbung der Anbieter von DNA-Tests an, kann man schnell den Eindruck bekommen, dass es ganz einfach ist, hierüber Verwandte zu finden und in Erfahrung zu bringen, wo die Vorfahren herkommen.  Doch wenn die Ergebnisse dann da sind, ist dies dann doch nicht ganz so einfach.

Dieser Vortrag soll eine Hilfestellung sein für diejenigen, die sich für einen DNA-Test interessieren sowie Anfänger, die noch nicht so recht wissen, was sie mit den Ergebnissen ihres Tests anfangen sollen.

Im Fokus dieses Vortrages steht das sogenannte Matching, hier geht es um das Zusortieren der Personen, mit denen man gemeinsame DNA-Segmente teilt. Naturwissenschaftliches zur DNA-Genealogie sowie Datenschutzrechtliches wird in diesem Vortrag nicht besprochen.

Genealogica - Andreas Stephan | Foto: Andreas Stephan
12:00 - 12:45Parsimonius und Schopper – Zwei Lutherschüler und ihre Nachkommen in Südhessen By Andreas StephanGENDI Verlags- und Versandbuchhandlung

Georg Karg (Parsimonius) war ab Winter 1531 als „Georgius Cargius Norlingensis“ in Wittenberg zum Studium als unmittelbarer Schüler Martin Luthers und Philipp Melanchthons eingeschrieben. Jakob Schopper, Sohn des Rathsherrn Veit Schoppers in Bieberach an der Riß, geb. 1521, studierte ebenfalls in Wittenberg bei Luther und Melanchthon. Beide hatten Anteil an der Entwicklung und Umsetzung der Reformation in ihrer Heimat – und hatten oft im Streit um die richtige Richtung der Kirche mit Anderen gelegen, was in Inhaftierung und Ermordung gipfelte.

Ihren Lebensweg wird in dem kurzen Vortrag skizziert, um dann auf ihre Vor- und Nachfahren einzugehen. Beide haben gemeinsame Nachfahren und Franken und Südhessen. Margaretha Seefried, eine Enkelin von Georg Karg heiratete Nikolaus Viktor Schopper, einem Enkel von Jakob Schopper.

Markus Schönherr
13:00 - 13:45Forschen in Wien und Österreich bis 1850 zurück By Markus SchönherrBerufsgenealoge

Wie in jeder Region auf der Welt und im deutschsprachigen Raum, so gibt es auch in Österreich eine spezifische Struktur und Zugänglichkeit der Quellen, die für die Familienforschung verwendbar sind.

Die Weltstadt Wien hat zusätzlich ihre Eigenheiten. Die Digitalisierung ist schon weit fortgeschritten, und natürlich noch lange nicht fertig. Viele wesentliche Quellen sind noch in Archiven und Ämtern zu finden.

Der Vortrag stellt wesentliche Besonderheiten und Ansatzpunkte für Recherchen in Österreich und Wien vor, mit einem Fokus auf den Unterschieden zur Forschung in Deutschland. Zum Abschluss gibt es einige Schmankerln, Fallbeispiele zu Quellen, die weniger bekannt sind.

Genealogica - Annegret Gräfe | Foto: Annegret Gräfe
14:00 - 14:45Welche Neuheiten bietet Heredis 2022? By Annegret GräfeHeredis

Im September 2021 erschien die aktuelle Version des französischen Software-Herstellers Heredis. Neben zahlreichen innovativen Neuerungen wie dem Kreis der Nachfahren oder der neuen Fusion hält Heredis 2022 auch eine spezifische Funktion für deutschsprachige Familienforscher bereit: Das Ortsfamilienbuch.

In ihrem Vortrag gibt Annegret Gräfe, Mitarbeiterin bei Heredis, einen exklusiven Einblick in die Neuheiten und wird neben allgemeinen Informationen auch Tipps und Tricks für deren Einsatz in der Familienforschung verraten.

Heredis entwickelt seit 1994 seine gleichnamige Genealogie-Software für Windows und Mac, die seit 2019 auch auf Deutsch angeboten wird. Über 150 Funktionen unterstützen die Erforschung der eigenen Familiengeschichte von A bis Z.

Genealogica - Roland Geiger
15:00 - 15:45Die Reise um die Welt By Roland GeigerRegionalhistoriker und Genealoge

Im Jahre 1848 wandert ein junger Schmiedegeselle aus einem kleinen Ort nahe Gotha nach Amerika aus, um sein Glück zu machen. Als dieses auf sich warten läßt, heuert er auf dem Walfänger Tahmarroo an und beginnt eine Reise um die Welt, die vier Jahre dauern wird. An Bord des Schiffes lernt er einen jungen Küfer aus St. Wendel kennen, mit dem er sich schnell anfreundet. Beide verlassen das Schiff vorzeitig – der Küfer desertiert, und der Schmied wird schwer krank. Schließlich kehrt er nach Deutschland zurück, wo er in seiner Wahlheimat Dresden einen Reisebericht verfaßt, der 1857 verlegt wird und bis 1928 zwölf Auflagen erlebt.

Der Regionalhistoriker und Genealoge Roland Geiger ist den Spuren beider Männer, in Deutschland und Amerika gefolgt und lädt uns ein, ihn zu begleiten bei seinem Vortrag über eine Reise um die Welt.

Genealogica - Ute Brandenburg - German Script Experts | Foto: Ute Brandenburg
16:00 - 16:45Mit DNA Geheimnissen auf der Spur By Ute BrandenburgGerman Script Experts

Wer war der Vater von Franz? Dieses hundert Jahre alte Rätsel wurde durch DNA in Verbindung mit gründlicher Papierrecherche gelöst.

Anhand dieses Fallbeispiels werden die erstaunlichen Möglichkeiten der genetischen Genealogie anschaulich erläutert.

Edwin Warkentin und Ira Peter - Steppenkinder
10:00 - 10:45Russlanddeutsche Familienforschung – Erfahrungen und Tipps By Ira Peter & Edwin WarkentinSteppenkinder-Podcast

Was ist das Besondere an der Familienforschung für Russlanddeutsche? Wie findet man Informationen? Wer kann bei der Suche nach den eigenen Wurzeln unterstützen?

Edwin Warkentin und Ira Peter, Macher des Steppenkinder Aussiedler-Podcasts, sind leidenschaftliche Familienforscher und teilen in diesem Workshop neben persönlichen Familiengeschichten hilfreiche Tipps zur Familienforschung für Deutschstämmige aus der ehemaligen Sowjetunion.

www.russlanddeutsche.de/podcast

Georg Palmüller
11:00 - 11:45Der FamilySearch Stammbaum – die eigene Familiengeschichte für die Ewigkeit bewahren By Georg PalmüllerAhnenforscher Stammtisch Unna

FamilySearch ist das weltgrößte Internetportal für Familiengeschichte und enthält unter anderem den FamilySearch-Familienstammbaum, einem Einzel-Stammbaum mit momentan etwa 1,2 Milliarden Personen. Dieser Weltstammbaum lässt sich hervorragend dazu nutzen, die eigenen Forschungsergebnisse mitsamt Dokumenten, alten Familienfotos, Geschichten und sogar Audio-Aufnahmen kostenfrei der Allgemeinheit und den nächsten Generationen zur Verfügung zu stellen, damit diese die Forschungsergebnisse schnell und einfach finden, kosten- und mitgliedschaftsfrei daran weiterarbeiten und so die eigene Familiengeschichte kennenlernen können.

Auf diese Art und Weise lassen sich die Forschungsergebnisse komfortabel für die Ewigkeit bewahren.

Georg Palmüller vom Ahnenforscher Stammtisch Unna wird den FamilySearch-Stammbaum und seine Möglichkeiten vorstellen, sowie die Vor- und Nachteile beleuchten.

Georg Fertig - Verein für Computergenealogie CompGen
12:00 - 12:45Die Zukunft der Vergangenheit – Genealogien auf dem Weg in die digitale Gegenwart By Georg FertigVerein für Computergenealogie (CompGen)

In diesem Vortrag wird die Frage behandelt, was Computergenealogie eigentlich ist. Oder genauer: Was und wie viele?

Unser Hobby kann aus ganz verschiedenen Motiven und Interessen betrieben werden. Schon die ältere Familienforschung, Ahnenforschung, geschichtliche Familienkunde bestand aus vielen Varianten und Richtungen.

CompGen, der Verein für Computergenealogie, steht mit nicht nur einem, sondern mit vielen ganz unterschiedlichen Teams und Projekten für eine moderne Mitmachgenealogie. Das reicht vom genealogischen Grundwissen auf genwiki.genealogy.net über die vielen Quellenerfassungsprojekte und die Möglichkeiten zur eigenen Veröffentlichung genealogischer Forschungen bis hin zur Mitarbeit in Print- und Onlineredaktionen und zum Erarbeiten von Standards der Genealogieinformatik.

Mit seinem Selbstverständnis als Verein für Bürgerwissenschaft zeigt CompGen: In der digitalen Zukunft sind wir nicht nur Kund:innen auf einem bunten Markt der vielen digitalen Angebote, sondern auch selbst diejenigen, die Ideen, Wissen und offene Daten produzieren.

13:00 - 13:45Vorstellung der Genealogie-Software Ahnenblatt By Dirk BöttcherAhnenblatt

Ahnenblatt ist eine Windows-Software für Familienforscher zur Organisation, Verwaltung und Ausgabe der eigenen Familiendaten – entwickelt in Deutschland seit 2001.

In diesem Vortrag wird der Entwickler, Dirk Böttcher, Neuerungen und Besonderheiten der Software vorstellen.

Der Vortrag richtet sich dabei nicht nur an Familienforscher, die Ahnenblatt noch gar nicht kennen, sondern zeigt auch Tipps und Tricks für erfahrene Ahnenblatt-Anwender.

Werner Neidhardt
15:00 - 15:45Familienforschung und Suchmaschinen By Werner Neidhardt
Timo Kracke
16:00 - 16:45Kids Genealogie – Den Nachwuchs für die Familienforschung begeistern By Timo KrackeDer Genealoge

Familienforscher möchten das Interesse am eigenen Hobby gerne an Kinder oder Enkelkinder weiter geben. Oftmals stößt dies nicht sofort auf großes Interesse. Wie können aber Familienforscher dabei helfen jüngere Generationen für Ahnenforschung zu interessieren?

Der Vortrag gibt einen Überblick, welche Idee es gibt, wie Familienforschung in den Bereichen Familie, Kindergarten, Schule, Verein begeistern kann!

Bringen Sie die Familienforschung zu der Jugend.

Genealogica - Cosima Jungk | Foto: Cosima Jungk
13:00 - 15:00Alte Schriften (Sütterlin und Kurrent) By Cosima JungkFräulein Genealogie

Schrift ist der Schlüssel zur Vergangenheit. Um historische Dokumente lesen zu können, braucht man oft Kenntnisse der Sütterlin- und Kurrentschrift. Wie kann man sie lesen lernen? Und wie geht man vor, wenn man ein Wort nicht entziffern kann?

In diesem 90 minütigen Workshop erhalten Sie Hintergrundinformationen und viele hilfreiche Tipps aus der Praxis – natürlich haben Sie auch Gelegenheit selbst loszulegen.

Hinweis: Am besten dickes Papier und Füller bereitlegen.

  • Auditorium 1
  • Auditorium 2
  • Workshop-Raum
Martin Jäger
10:00 - 10:45Einführung in die DNA-Genealogie By Martin Jäger
  • Wie funktioniert das eigentlich?
  • Was kann davon erwartet werden, was kann mir das bringen?
  • Was fange ich mit den Ergebnissen an?
  • Wie kann ich meine Daten schützen?
  • Erläuterung der relevanten Begriffe

Der Vortrag richtet sich an Anfängerinnen und Anfänger ohne oder mit wenig Erfahrung mit DNA-Genealogie.

Genealogica - Silvia da Silva | Foto: Silvia da Silva
11:00 - 11:45Die MyHeritage Foto-Tools By Silvia da SilvaMyHeritage

MyHeritage bietet zahlreiche Foto-Tools an, mit denen jeder kinderleicht die alten Familienbilder zum Leben erwecken kann.

Sei es ein Schwarz-Weiß-Bild kolorieren, Fotos verbessern & reparieren, Fotos animieren und ganz neu: Fotos sprechen lassen!

In diesem Vortrag erfahrt Ihr alles rund um die Wichtigkeit von Bildern für die Familienforschung und die Vielfalt der MyHeritage Foto-Tools.

Podiumsdiskussion - Tanja Bals | Julien Thiesmann | Klaus Kohrt | Lea Nolte | Klaus Blum
12:00 - 12:45Podiumsdiskussion – Ahnenforschung als Generationenfrage? By Tanja Bals, Lea Nolte, Julien Thiesmann, Dr. Klaus Kohrt, Klaus Blum

Familienforschung ist ein Rentner-Hobby und Jugendliche oder junge Menschen lassen sich nur schwer für die eigene Familiengeschichte begeistern oder haben keine Zeit dafür. Ob mit klagendem Unterton oder als nüchterne Feststellung – in Forscherkreisen hört man das häufiger. Aber ist das tatsächlich so? Oder werden die jungen Forscher vielleicht einfach gar nicht so wahrgenommen, weil sie nicht in den Vereinen ankommen? Und hat das vielleicht Gründe?

Haben junge Familienforscher andere Herangehensweisen oder andere Prioritäten in der Genealogie als Ältere?

Ziel dieser Podiumsdiskussion ist es, über das Miteinander der unterschiedlichen Generationen ins Gespräch zu kommen, im Verein aber auch außerhalb, und das Hobby vielleicht auch für junge Menschen attraktiver zu machen.

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion kann in der Plauderecke ein allgemeiner Austausch zum Thema stattfinden.

Teilnehmer: Lea Nolte, Julien Thiesmann, Dr. Klaus Kohrt, Klaus Blum

Moderation: Tanja Bals

13:00 - 13:45Genealogische Quellen in der Weltstadt Hamburg By Andrea BentschneiderBeyond History

Die Freie und Hansestadt Hamburg hat dank des im Jahr 1189 gegründeten Hafens noch heute den Namen „das Tor zur Welt“. Über 5 Mio. Auswanderer und unzählige Seemänner haben von hier aus den europäischen Kontinent in alle Herren Länder verlassen und ihre Namen und Daten in Listen des Wassershout und der Deportation für Auswandererwesen hinterlassen. Hamburg hat die meisten Konsulate auf der Welt, fast jede Religion war in Hamburg vertreten, Napoleon war sogar von 1806 bis 1815 „zu Besuch“ und von hier aus ging so mancher Bursche auf Wanderschaft.

Dieser Vortrag zeigt die interessantesten genealogischen Quellen für die Spurensuche zu Menschen in Hamburg bis in die 1940er Jahre – egal ob sie hier geboren wurden, hierher zogen oder auf der Durchreise waren.

Genealogica - Roland Geiger
14:00 - 14:45Der Prinz aus Palästina By Roland GeigerRegionalhistoriker und Genealoge

Den Wachen am Tor der Stadt St. Wendel muß die Kinnlade heruntergefallen sein, als am Morgen des 10ten Juli 1769 ein Mann auf einem großen Pferd um Einlaß bat. Er saß aus, als käme er direkt aus dem „Tausend und eine Nacht“ (natürlich der jugendfreien Ausgabe). Er suchte das Pfarrhaus auf und erzählte dem guten Pfarrer Heinrich Joseph Braun eine Räuberpistole: Er sei ein Prinz aus Palästina, dem zuhause die Ungläubigen Haus und Hof geraubt und Weib und Kind verschleppt hätten, und er sammle jetzt das Lösegeld für die beiden. Braun glaubte ihm jedes Wort und ließ ihn mit einem großzügigen Almosen seiner Wege ziehen.

Der Prinz gehörte zu dem religiösen Volksstamm der Maroniten, die im heutigen Syrien und es im späten Mittelalter römischen Mönchen ermöglicht hatten, auf dem Libanon zu siedeln und Klöster zu errichten.

Über diese frühneuzeitlichen Abenteurer, ihre Herkunft und ihre Umtriebe im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation erzählt der Regionalhistoriker und Genealoge Roland Geiger, der in einer Kirchenrechnung der Pfarrei seiner Heimatstadt den Eintrag des Pfarrers über das Almosen fand.

Der arabische Prinz von Palästina.

Ein Lügner, ein Hochstapler, ein Betrüger
oder doch – vielleicht – ein Prinz aus dem Morgenland?

Sabine Akabayov
15:00 - 15:45Jüdische Familienforschung By Sabine AkabayovThe Genealogical Scientist

Juden sind nachweislich seit 1700 Jahren ein Teil Deutschlands. Über diesen Zeitraum haben etliche Ereignisse und Gesetze das Leben der Juden stark geprägt.

In diesem Vortrag erfahren Sie, welche geschichtlichen Ereignisse und Gesetze einen Einfluss auf genealogisch relevante Dokumente hatten.

Sie erfahren, welche Quellen es außer Personenstandsregistern für jüdische Familien gibt und wo man diese finden kann.

Günter Junkers - Genealogica
16:00 - 16:45Donauschwäbische Auswanderer nach Ungarn im 18. Jahrhundert und ihre Herkunft By Günter Junkers

Nach dem Sieg über die Türken wanderten zu Beginn des 18. Jahrhunderts viele Menschen überwiegend aus den südwestdeutschen Gebieten, der Pfalz, dem Elsaß aber auch aus dem Sauerland in die entvölkerten Gebiete im Karpatenbecken. Entlang der Donau entstanden die ersten Siedlungen westlich von Budapest und in der „Schwäbischen Türkei“ im Süden des heutigen Ungarn.

Erst in der 2. Jahrhunderthälfte wurde die Einwanderung besser gesteuert und auf staatliche Gebiete in die Batschka und ins Banat gelenkt.

Genealogica - Logo Bildmarke
17:30 - 18:00Abschluß By Genealogica
Timo Kracke
10:00 - 10:45Bloggen für Familienforscher By Timo KrackeDer Genealoge

Familiengeschichten machen die eigene Ahnenforschung lebendig und interessant. Um Familiengeschichten für die Familie oder andere Forscher zu erhalten, bedarf es nicht immer einer Buchpublikation – bloggen ist ein Weg um die eigene Forschung zu dokumentieren, Familie und Freunde am Forschungsergebnis teilhaben zu lassen oder auch bei Stillstand und knifflige Unterlagen um Unterstützung bei anderen Familienforschern zu bitten.

Starten Sie ihren eigenen Blog und lernen Sie, wie einfach es ist, ohne technisches Wissen über die eigene Familiengeschichte zu bloggen.

Genealogica - Lars Thiele Der Archivbegleiter | Foto: Lars Thiele
12:00 - 12:45Ortsrecherche Sachsen: So findest du die Orte deiner Vorfahren By Lars Thieleder Archivbegleiter

Historische Dokumente, wie z. B. Heiratsurkunden, Volkszählungslisten, Gewerbeeinträge oder Militärakten können Herkunftsorte unserer Vorfahren nennen, die von Sachsen in andere Teile Deutschlands oder ins Ausland gezogen sind. Aber die aufgezeichneten Ortsnamen können falsch geschrieben oder falsch zugeordnet sein. Teilweise wird sogar nur die nächstgrößere Stadt oder die Region genannt.

Die Ortsrecherche in Sachsen bringt dann aufgrund der Häufigkeit von Ortsnamen, abweichender Schreibweisen, historischer Entwicklungen und Veränderungen in der Verwaltungsstruktur so manche Herausforderung mit sich. Der Vortrag informiert zu den Besonderheiten sächsischer Ortsnamen und bietet Erläuterungen zu hilfreichen Werkzeugen für die Ermittlung und Identifizierung sächsischer Orte. Ein Vortrag für Einsteiger und Fortgeschrittene.

Dr. Peter Rassek - Genealogica
13:00 - 13:45„Stammbaumwelten“ – ein Ancestry-Projekt für Genealogen By Dr. Peter RassekAncestry

Für Ancestry stellen die öffentlichen Familienstammbäume der Mitglieder, neben den digitalen Ressourcen, für viele Familienforscher die wichtigste Informationsquelle über die Vorfahren – und für Anfänger auf diesem Gebiet vielleicht DIE Quelle schlechthin.

Mit dem Projekt „Stammbaumwelten“ laden wir die Genealogen dazu ein, mit Ancestry einen vernetzten Stammbäume-Wald zu bilden und damit nicht nur ihre Forschungsergebnisse, sondern auch ihr genealogisches Wissen und Erfahrung mit anderen Familienforschern zu teilen.

Auf Projektteilnehmer warten als Dankeschön attraktive Angebote von Ancestry.

Genealogica - Logo Bildmarke
14:00 - 14:45Unsere Vorfahren und das Militär By Robin Schäfer
Jan Hadzik und Torsten Kux - FamilySearch
15:00 - 15:45Online-Messen: Lokale Expertise – weltweiter Nutzen By Jan Hadzik und Torsten KuxFamilySearch

Die Coronapandemie hat die Welt und viele Bereiche des öffentlichen Lebens verändert. Gerade in der Welt der Genealogie mussten sich Ahnenforscher und Vereine mit neuer Technologie auseinandersetzen, um weiterhin verbunden zu bleiben und viele sind in ihren Versuchen sehr kreativ geworden. Immer wieder abgesagte Messen und Genealogentage haben zu neuen virtuellen Angeboten geführt und die Welt der Genealogie am Ende sogar bereichert. Einige Beispiele dafür sind z.B. in Deutschland die Genealogica oder global betrachtet die Rootstech.

Besondere Nutznießer dieser virtuellen Veranstaltungen sind aber vor allem die, deren Vorfahren aus anderen Ländern kommen. Sie müssen nicht mehr beschwerliche Reisen auf sich nehmen, um lokale Expertise und Hilfe zu suchen, sondern können ganz bequem von zuhause aus an solchen virtuellen Angeboten teilnehmen. Aber auch für Vereine und Ahnenforscher ist dies eine Gelegenheit, nicht nur ihr Wissen mit anderen weltweit zu teilen, sondern durch eine globale Vernetzung Mitglieder auf der ganzen Welt für ihre Vereine zu gewinnen.

In diesem Vortrag sprechen wir über solche Vernetzungen und die unterschiedlichen virtuellen Formate, die während der Rootstech 2022 genutzt wurden. Dank den an der Rootstech teilnehmenden Vereinen und Experten wird Menschen weltweit dabei geholfen, sich mit ihren Vorfahren zu verbinden und ihre Familien zu entdecken.

Florian Straub
11:00 - 12:00WikiTree zum Anfassen und Mitmachen By Florian Straub

WikiTree ist eine Art „Wikipedia für Familienforscher“, bei der jeder seine Forschungsergebnisse einbringen kann, um dem dem gemeinsamen Ziel einer Ahnentafel oder eines „Stammbaums der Welt“ näher zu kommen.

In diesem Termin wird anhand von Beispielen und Fragen aus dem Publikum die praktischen Nutzung dieser kostenlosen Plattform erklärt. Die Daten und Inhalte können in beliebigen Sprachen in WikiTree eingebracht werden. Wegen der einsprachigen Benutzeroberfläche der Website sind jedoch Grundkenntnisse in Englisch nötig.

Gerne dürfen Fragen bereits im Vorfeld an den Referenten übersandt werden.

Sylvie Dellemann - Oma Lotti
15:00 - 17:00(Familien-)Geschichten bewahren. bedenken. bewegen. BEGiNNEN! By Sylvie Dellemann & Erika RamsauerOma Lotti | Entfaltung & Raum

Was tun mit all den Erinnerungen und Lebensschätzen, die wir über die LebensGeschichten unserer Familien gesammelt haben?

In diesem Workshop warten kreative Methoden der Biografiearbeit zum Kennen-LERNEN, Aus-PROBiEREN und er-LEBEN. Vielfältige biografische (Schreib-)Methoden, laden dazu ein, die Erinnerungen zu Papier zu bringen.

Was wir dazu benötigen? Das ein oder andere Erinnerungsstück (Fotos, Dokumente, Gegenstände), Papier und Stifte!

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