Immer mehr Genealogen nutzen DNA-Tests, um neue Verwandtschaftsbeziehungen zu entdecken oder bestehende Stammbäume zu bestätigen. Doch ohne ein grundlegendes Verständnis biologischer Konzepte wie Vererbung, Chromosomen, Rekombination und Mutationen kann die Interpretation von DNA-Matches leicht in die Irre führen.
In diesem Vortrag werden die biologischen Grundlagen der genetischen Genealogie anschaulich erklärt: Wie DNA aufgebaut ist, wie sie von Generation zu Generation weitergegeben wird, warum Geschwister unterschiedliche Anteile der elterlichen DNA erben und weshalb entfernte Verwandtschaften manchmal genetisch „unsichtbar“ bleiben.
Ziel ist es, genealogisch Interessierten das nötige biologische Hintergrundwissen zu vermitteln, um DNA-Ergebnisse kritisch zu hinterfragen, Matches besser einzuordnen und die Möglichkeiten – aber auch die Grenzen – genetischer Genealogie besser zu verstehen.
